Wohin gehts mit der SPD?
Nachdem nun wohl schon jede größere Tageszeitung sowie jedes größere Weblog über dieses Thema in aller Ausführlichkeit berichtet haben, geb ich auch mal meinen Senf dazu ab.
Das Problem ist doch schlicht, dass die SPD sich nicht mehr zu positionieren weiß.
Die Linke schnappt ihr die sozialen Themen weg und verwertet sie (in einem krasseren, nicht-realpolitischen Kontext) gegen die SPD und die CDU holt sich die wirtschaftlichen Themen und schiebt schon jetzt im Hinblick auf die Wahl 2009 alles was schlecht läuft auf die SPD.
Was bleibt nun für die SPD?
Richtig, so ziemlich gar Nix.
Da bräuchte die SPD nun meines Erachtens nach Jemanden, der Führung und Zusammenhalt stärkt und sie als das hinstellt, was sie mal waren, wieder werden können und eigentlich immer sein sollten - eine sehr sehr gemäßigte linke Kraft im Bundestag, die es aber trotz linkem Touch versteht, Realpolitik zu machen.
Nicht Kurt Beck jemanden, der versucht andere Mitglieder schlecht zu machen um die eigene wacklige Position zu stärken oder Dagmar Metzger jemanden, der auch mal seine 15 Minuten Ruhm möchte.
Dann würde sich das Problem mit der Linken denke ich auch sehr schnell wieder erledigt haben, denn die meisten ehemaligen Mitglieder sind der SPD wohl weggerannt, weil sie eben diese oben beschriebene Position nicht mehr vertritt und finden sich momentan wohl auch nur mit dem kleineren Übel ab - der Linken.
Denn bei allen ehemaligen SED-Funktionären, Populisten und Quasi-Demagogen - wobei ich wie auch andere da mal die wirklichen Mitgliederzahlen und Positionen der Genannten wissen würde um die derzeitige scharfe Kritik mal auf Wahrhaftigkeit prüfen zu können - DIE wissen wenigstens wo sie hinwollen.
Just my Opinion,
Dominik